Rückblick - Eisanlage kaputt, eine Woche des Bangens. Es ging weiter, Danke an Alle !!!

(armin) Am 09. Jänner traf uns leider die Hiobsbotschaft, ein Filter im Maschinenraum geplatzt, der Maschinenraum komplett unter Wasser, leider somit auch die Eisanlage. Motoren durchgebrannt. Drei Tage keine Kühlung, das Eis schmolz dahin. Vor allem aber auch die Ungewissheit, geht es überhaupt weiter, der Vorstand des Hc Eppan, enorm unter Druck. Das Eisstadion, in den Wintermonaten ein beliebter Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung von Eppan, nicht nur Eishockey.

 

Der Grundschule St.Michael, den Eisstockschützen, den Freizeitmannschaften musste abgesagt werden. Aber auch der sehr gut besuchte Publikumslauf fiel buchstäblich ins Wasser.

 

Auch an die Tätigkeit des Hc Eppan konnte nicht mehr gedacht werden. 7 Jugendmannschaften, somit ungefähr 120 Jugendspieler !!!, knapp 60 Anfänger in den letzten zwei Jahren, was hilft eine tolle Jugendarbeit ohne Eis? Ein Seniorteam, mitten in der Meisterschaft, was nun?

 

Ein herzliches Dankeschön an unsere Nachbarvereine!!!

 

Es war wirklich toll anzusehen, welche Unterstützung von den Vereinen in der Nähe auf uns zu kam, Leifers, Auer, Neumarkt, verzichten auf ihre Jugendtrainings und boten Freundschaftsspiele an, Lana lud Spieler von uns ein, Kaltern bot Hilfe an, Meran und Neumarkt machten Platz für unser Seniorteam, strichen Trainings.  Logisch konnte man so eine Woche überbrücken, aber hätte der Schaden länger gedauert, wären in Eppan die Lichter ausgegangen. Denn jeder Nachbarsverein hat in den letzten Jahren auch hart gearbeitet, auf die Jugendarbeit gebaut, die Eisstunden somit in allen Stadien komplett ausgebucht. Wir sahen ja schon in dieser Woche, um nur die normale Jugendarbeit des Hc Eppan fortzuführen, mussten wir auf 6 Stadien ausweichen.

 

Hier ein großes Dankeschön auch an die vielen Eltern, die extra Urlaub genommen haben um ihre Kids zu fahren, die Piratenfamilie lebt.

 

Zum Glück durch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die bis in die Nacht schufteten oder Trainings organisierten, der Firma Frigotherm Ferrari, auch der Hilfe der Gemeindeverwaltung konnte nach einer Woche des Bangens der Betrieb wieder aufgenommen werden.