Action pur in der heimischen Eishockeyszene

Den INL Klubs aus Gröden, Neumarkt, Eppan und Kaltern flatterte letzte Woche ein Schreiben ins Haus, indem die FISG die Freigabe für die INL Saison 2014-2015 verweigerte. Heftige Diskussionen in den vier betroffenen Klubhäusern und in der heimischen Eishockeyszene waren die Folge. Auch der österreichische Verband fühlte sich vor den Kopf gestoßen und pocht auf eine Einhaltung aller Abmachungen. Beide Verbände verhandeln nun über die Zukunft.

Da sich in der aktuellen Elite A Saison nur 6 Klubs eingeschrieben hatten, sah sich die neue FISG Führung um Präsident Andrea Gios, sein Stellvertreter Reinhard Zublasing und der Verantwortliche für Eishockey Tommaso Teofoli zu diesem Schritt gezwungen eine Lösung zu finden um eine attraktive Elite A Saison über die Bühne zu bringen und das heimische Eishockey wieder zu beleben. Mit diesem Schritt wollte man die vier INL Klubs wieder nach Italien zurückholen. Um ihnen die Möglichkeit zu geben sich in die heimische Elite A einzuschreiben, der nächste Knaller. Das Kontingent von 9 ausländischen Spielern wurde auf 4 gekürzt. Vor allem wird so versucht den einheimischen Spielern mehr Eiszeit zu gewähren und unsere Spieler in unseren Stadien zu sehen. Weiters sollten die Klubs nicht mehr von einem großen Sponsor abhängig sein, der finanzielle Rahmen ein wenig eingeschränkt werden.

Die Führungsspitze der FISG hofft nun auf Verständnis aus Österreich. Dies ist er einzige Weg um das heimische Eishockey zu retten. Eppan und Gröden haben bereits Interesse bekundet die Elite A Saison zu bestreiten. Da die Anmeldefrist auf den 15. Juli verschoben wurde, werden wir noch zwei Wochen gedulden müssen, bis wir eine entgültige Entscheidung haben, welche Teams an der heurigen Elite A Saison teilnehmen. Dann wird es keinen Aufschub mehr geben, der Aufschub diese Woche war korrekt, kein Team kann eine so schwierige Entscheidung in zwei Tagen treffen.