Spieler der Woche: Eric Braff



02.01.2010   (max) - Nach nur drei Meisterschaftsspielen wurde die Saison für Doc Defense Eric Braff aufgrund einer Knieverletzung jäh unterbrochen. Natürlich ist der sympathische Verteidiger nach seiner zehnwöchigen Verletzungspause unser Spieler der Woche:



MM: Eric, du konntest nach deiner schweren Knieverletzung im letzten Spiel gegen Sterzing endlich aufs Eis zurückkehren. Schildere uns bitte deine Eindrücke während deines comeback!

EB: Um ehrlich zu sein war ich sehr nervös vor dem Spiel. Diese Verletzung war die erste ernsthafte meiner gesamten bisherigen Karriere und ich war etwas beunruhigt ob ich die Spielsituation nach dieser langen Pause wieder handhaben kann. Bereits nach einigen Wechseln kam ich jedoch wieder in meine gewohnte Routine zurück und ich bin deshalb mit meiner Leistung zufrieden. Sterzing hat ein starkes und schnelles Team. Das hohe Spieltempo war optimal für mich um meinen Spielrhythmus wiederzufinden.

MM: Du warst trotz Verletzung immer auf der Spielerbank während der Spiele und hast dabei Coach Mike Ellis bei der Koordinierung der Abwehr unterstützt. Du hast dementprechend unser Team aus der Sicht eines Trainers gesehen. Was sind deiner Meinung nach die Stärken und Schwächen unserer Mannschaft?

EB: Ich denke unsere größte Stärke ist unsere Arbeitsmoral. Und dies muss auch in Zukunft unsere größte Stärke bleiben damit wir erfolgreich sind. Unabhängig davon gegen wem wir spielen, wenn wir nicht hart arbeiten werden wir verlieren. Unsere größte Schwäche hingegen ist die Disziplin des Teams, welche wir auf jeden Fall erhöhen müssen. Hierbei meine ich nicht daß wir weniger Strafminuten bekommen müssen, sondern daß wir unseren Spielplan über die gesamten 60 Minuten durchziehen.

MM: Wer ist für dich der momentane Meisterschaftsfavorit?

EB: Ich habe bisher zwar persönlich nicht gegen sie gespielt, aber Meran scheint ein solides, ausgeglichenes Team zu haben, ebenso wie Sterzing. Allerdings konnten wir seit dem 3. Saisonspiel nie mehr vollständig einlaufen und hielten uns dennoch lange Zeit an der Tabellenspitze. Ich bin deshalb überzeugt daß wir hart zu schlagen sein werden sobald wir endlich wieder die gesamte Mannschaft vollzählig auf dem Eis haben.

MM: Noch etwas persönliches – wie gefällt es dir eigentlich in Eppan?

EB: Eppan ist ein großartiger Ort. Ich habe während meiner bisherigen Karriere stets in kleinen Ortschaften gewohnt und Eppan ist mit Sicherheit eines der schönsten und malerischsten Plätzchen daß ich je erleben durfte. Ich versuche momentan  einige grundlegende Begriffe in Deutsch und Italienisch zu lernen um auch diese Barriere zu überwinden. Ich habe meine bisherige Zeit jedenfalls trotz Verletzung genossen und hoffe nun auf ein erfolgreiches neues Jahr 2010.


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